Programm Kolleg BreastCare ist fertig - Anmeldung ab sofort möglich

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause findet am 10.09.2022 wieder das Kolleg BreastCare in Hamburg statt. Und zwar als Präsenzveranstaltung in der Zeit von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Ian Caran Hörsaal des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.
 
In zehn Vorträgen mit anschließender Diskussion berichten Expert(inn)en aus Medizin und Pflege über den aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie von Brustkrebs. Zum Auftakt der Veranstaltung wird Kerstin Paradies, die Vorstandsprecherin der KOK - Konferenz der onkologischen Kinderkranken-und Krankenpflege über die Situation der Pflegenden während und nach der Pandemie berichten.
Einen weiteren thematischen Schwerpunkt bilden zwei Vorträge zu den Therapieentwicklungen beim metastasierten Mamma-Karzinom. Das Thema "Patientenbeteiligung" wird während des Kollegs durch einen Erfahrungsbericht von Stefanie Ebenfeld und einen Vortrag von Prof. Nina Ditsch beleuchtet, die die neue Task Force "Patientenbeteiligung" der AGO vorstellt. Peter Jurmeister vom Netzwerk "Männer mit Brustkrebs" wird in seinem Referat die besondere Problematik der Diagnostik und Behandlung von Brustkrebs bei männlichen Patienten darstellen.
 
Ein weiteres Highlight der diesjährigen Veranstaltung ist der Vortrag von Prof. Christiane Kuhl von der RWTH Aachen zur Bedeutung der Mamma-MRT bei der Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen mit dichter Brust.
Dr. Gudrun Schlake, Pathologin aus Gelesenkirchen , wird über die Bedeutung der neuen pathologischen Testverfahren für die Diagnostik und Therapieplanung bei Brustkrebs berichten.
 
Wie sich die Nach- und Nebenwirkungen der Brustkrebsbehandlung lindern und mindern lassen, ist Thema der Vorträge von Dr. Hans-Albrecht von Waldenfels, der die Mona Lisa Soft-Therapie vorstellt, und von Sunta Welker. Sie wird aufzeigen,  welche Behandlungsmöglichkeiten die Osteopathie nach der Brustkrebsbehandlung bietet.
 
Das Kolleg BreastCare ist wie immer als Fortbildungsveranstaltung für onkologische Fach- und Pflegefachkräfte mit acht Fortbildungspunkten zertifiziert. Auch interessierte Patientinnen und Patienten können wie in den Vorjahren teilnehmen.  Die Teilnahmegebühr beträgt 55 € - einschließlich Tagungsverpflegung, Getränken und Infomaterial (auf Grund der aktuellen Teuerung mussten wir die Tagungsgebühr leider anheben). Anmeldungen sind ab sofort unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Den Programmflyer finden Sie hier.